In Ländern mit alternder Bevölkerung wie Deutschland werden mehr und mehr Rentner-in-spe existieren die heute und in der Vergangenheit ihr Erspartes in diverse Produkte von Fondsgesellschaften gepumpt haben. Solche Fondsgesellschaften sind nicht unbedingt auf die üblich verdächtigen Anbieter von Publikumsfonds beschränkt. Wo werden denn die Betriebsrenten, Versicherungsbeiträge, usw reingepumpt? Am Ende landet es so oder so in Corporate Bonds/Mezz/Equity und Sovereign Bonds – Direkt (z.B. Bundesfinanzagentur, Aktien/Anleihen), oder indirekt (z.B. Publikumsfonds, Verbriefungen), oder noch indirekter (z.B. ETFs, Swaps). Eigentlich kann man Sovereign Bonds wegschmeißen, weil man nach Abzug der Inflation ca. auf 0 kommt (Außer vielleicht eben Griechenland & Co.; Außerdem sollte jeder der von Sovereigns als Anlage schwärmt aber gleichzeitig im Bund der Steuerzahler ist sich wegen Schizophrenie in Behandlung geben). Mit 0 wird wohl bei keinen Rentner-in-spe der Wohlfühl-Lebensabend wie erhofft. Und wenn dann erstmal das “in-spe” nach und nach zur Realität wird, dann schwenken die ganzen Vorsorge-Fonds von Thesaurisierung auf Auszahlung um. Ob diese Auszahlungen dann Zinsen oder Dividenden ist herzlich egal, denn Hauptsache die privaten Renten können gezahlt werden.

Wir kommen zu denn Punkt wo sich Firmen fragen sollten, wer von demographisschen Standpunkt aus finanzieren soll? Können Firmen in Zukunft den Ruf nach höheren Dividenden und Kupons folgen? Und gibt das ROA überhaupt her?

Die Politiker schickten sich mit ihren doofen Riestern und Rürupen an den Baum mit den goldenen Früchten gefunden zu haben, weil sie merkten, dass das Adenauer-Märchen rechnerisch nicht aufgeht. Jedoch ist nur das Problem verschoben wurden:
- Die Überalterung der Bevölkerung,
- Die Nicht-Undlichkeit des Wirtschaftswachstum

Ich will die Konsequenzen nicht beim Namen nennen (um hier nicht als Miesepeter im Internet zu stehen). Witzig wird es nicht… in dieser bösen “2030 Vision”.