Also wenn nun selbst die EZB-Mitarbeiter Angst um ihre Pensionen haben — wegen Inflation — was sollen dann alle die anderen Menschen in der Eurozone sagen, die fürs Alter sparen: Inflationshüter fordern Inflationsschutz für sich selbst
15. April 2012
Ich lach mich schlapp: Inflationsschutz für EZB-Pensionen
Posted by nigecus under Uncategorized[2] Comments
19. April 2012 at 12:09
Ich hätte auch gern Inflationsschutz – für mein Geld. Zur Zeit ist aber schon die Inflation höher als die (sicheren) Zinsen.
5. Mai 2012 at 15:07
.. dann musst du dir ein Land/Währungsraum aussuchen, wo Preissstabilität oberstes Ziel ist, und dort hinziehen.
Selbst unter einem Preisstabilitätsregime a la Bundesbank war die Inflation immer einen winzigen Tick höher als die Rendite von Staatsanleihen.
Die Situation “Inflation > RisikolosRendite” bewirkt dann Schulden entwertet werden bzw. dass das Kapitalvermögen von “Reichen” entwertet wird. Es gibt dabei nicht wirklich eine Grenze wer “reich” ist, denn 1 Euro wird dann genauso entwertet wie 1 Trillionen Euro.
Diejenigern die “reich” bleiben wollen (d.h. ab 0 Euro aufwärts) sind in einer “Inflation > RisikolosRendite”-Situation gezwungen. Ihr Geld riskanter anzulegen oder ihr Geld zu nehmen und eine Unternehmung starten dessen Absatzpreisentwicklung mit der Inflation mithalten kann.
Praktisch ist das eine blöde Situation für Angestellte/Arbeitnehmer (die gründen nicht einfach mit tollen Geschäftsmodellen), sondern können nur streiken (womit sie niemals die Inflation einholen können). Die abhängig beschäftigen haben auch zu wenig Geld, um die Transaktionskosten für riskanter Kapitalanlagen zu forcieren. Und wenn diese abhängig beschäftigten ihre Vorsorge ausgelagter haben (z.B. an Lebensversicherer, Pensionskassen, und sonstige Sparpläne) haben sie garkeine Interventionsmöglichkeiten.