Nachdem wir gestern schon tolle Kommentare der Gewählten – oder auch nicht gewählten Parteisoldaten – zu hören waren, sollen nun mal die Anzahl der Wählerstimmen, also die Anzahl der Köpfe, für das Wahlgebiet BRD betrachtet werden. Man darf ja nicht vergessen, dann Parteien, die mehr als 0.5% schafften pro Kopf/Wählerstimme in den Genuss der Parteienfinanzierung kommen… and the Winner is …

CDU
SPD
GRÜNE
FDP
DIE LINKE
CSU
FW FREIE WÄHLER
REP
Die Tierschutzpartei
FAMILIE
PIRATEN
RENTNER
ödp

Als zweites möchte ich hier mal demonstrieren, wie stark (manipulierend) Prozentzahlen wirken können – Achtet mal drauf. Das Vorläufiges Ergebnis der Europawahl 2009 ist beim Bundeswahlleiter erhältlich . Insgesamt durften in der BRD rund 62 Mio. Leute wählen (62.199.311), was dann ungefähr 27 Mio. Leute auch machten (26.920.300).

Etablierte Parteien
Die etablierten Parteien erhielten ca. 23,5 Mio Stimmen (23.484.996), was ungefähr genauso viel wie bei der letzten Europawahl ist (23.249.136). Also wählten ca. 37,73% aller Wahlberrechtigten eine der sechs großen Parteien.

Die CDU hat ca. 8 Mio. Stimmen erhalten (8.068.248), was ca. 1 1/2 Mio weniger im Vergleich zur letzten Europawahl ist (9.412.997), und 12,97% aller Wahlberechtigten entspricht, oder auch jeden 8ten Wahlberechtigten. Die SPD hat ca. 5,5 Mio. Stimmen bekommen (5.470.491), was ungefähr genauso viel wie in 2004 ist (5.547.971), und ca 8,80% aller Wahlberechtigten präsentiert, also ca. jeden 11ten Wahlberechtigten.

Für die Grünen und FDP entschieden sich jeweils ca. 3 Mio. Leute, was ungefähr jeden 20ten Wahlberechtigten darstellt. Die Grünen waren schön konstant mit 3.194.175 Stimmen (ca. 5,14% aller Wahlberechtigten) im Vergleich zu 3.079.728 in 2004. Die FDP erreichte 2.887.895 Stimmen (ca. 4,64% aller Wahlberechtigten), was wesentlich mehr war als die 1.565.431 im Jahr 2004.

Die CSU und LINKEN erreichten jeweils ca. 2 Mio. Stimmen, was Pi-Mal-Daumen 3,10% aller Wahlberechtigten oder jeder 30te Wahlberechtigte ist. Die CSU war mit 1.896.777 Stimmen etwas schlechter als mit 2.063.900 Stimmen fünf Jahre zuvor. Die LINKEN steigerten sich ordentlich mit 1.967.410 Stimmen im Vergleich zu 1.579.109 Stimmen in 2004.

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Was natürlich auffällt ist dass SPD, GRÜNEN und CSU ihre Wählerstimmen mehr oder weniger konstant hielten im Vergleich zur vorangegangen Europawahl. Die LINKEN packten ein paar Hundertausend drauf. Da die Wahlbetiligung offensichtlich ziemlich niedrig war, kann bei den etablierten Parteien von Stammwählerschaft ausgegangen werden bzw. von solchen Leuten, die als eine Art Pflicht betrachten Wählen zu gehen. Interessant ist jedoch die Zunahme der FDP-Stimmen und Abahme der CDU-Stimme um ca. 1 1/2 Mio. Interessant wäre die Frage welche politikinteressierte Klientel nun sich nicht mehr der CDU angezogen fühlt und die FDP als nahe liegende Alternative betrachtet.

Wie Sie bemerkt haben, habe ich bei den Prozentzahlen die Wahlberechtigten im Nenner benutzt und nicht die abgegeben gültigen Stimmen. Die normalen Prozentzahlen die überall stehen nenne ich mal: Leveraged Wahlergebnis. Ist schon Zauberei die “Eigenkapitalrendite der Politik”.

Die Hunderttausender
Die nächste Kategorie von Parteien haben bei dieser Europawahl mindestens eine Wählerschaft in der Größe einer, per Defintion, deutschen Großstadt erreicht. Also mindestens 100,000 Wähler.

Mehr als eine Halbe Millionen Leute (596.375) haben eine Ungültige Stimme abgegeben. Das witzige ist ja, dass Wählen so dermaßen simpel ist, dass es unwahrscheinlich ist, dass eine halbe Millionen Menschen zu doof seien zwei sich überkreuzende Striche halbwegs platziert auf ein Stück Papier zu malen. Ok, da werden ein paar Experten dabei sein, aber nicht eine Halbe Millionen Leute. Es handelt sich entweder um Leute die aus Protest, mit Absicht, ihren Stimmzettel ungültig abgegeben haben. Oder es sind Leute, die irgendwie hofften auf den Spaziergang zum Wahllokal irgendwie eine Erleuchtung zu bekommen, was Sie wählen könnten, was aber irgendwie nicht eintrat. Also eine halbe Millionen Leute mit dem Syndrom: “Ich will ja wählen, aber weiß nicht was!?” Dummerweise erhalten die Ungültige keine Moneten aus der Parteienfinanzierung – Wäre es nicht fair Ungültige Wähler einen Schokoriegel oder belegtes Brötchen aus der Parteienfinanzierung zu bezahlen? Nichtsdestotrotz waren es weniger Ungültige als 2004 mit (739.426).

Auf Platz 2 der Hundertausender sind die FREIEN WÄHLER, die mit 441.796 Stimmen immerhin die eine oder andere Großstadt nach Köpfen in den Schatten stellt. Ich denke seit der Berichterstattung der letzten Bayernwahl sind die bekannt. Die FREIEN WÄHLER können insbesondere für die CDU/CSU eine Gefahr darstellen. Hier ist der zunehmende Wunsch nach mehr Direktdemokratie und politischer Mitbestimmung zu erkennen.

Als nächstes kommt eine Nazi-Partei mit traurigen 347.604 Hakenkreuzchen, die zusammen mit einer anderen Nazi-Partei mit 111.227 Dumpfbacken (*Keine Parteienfinanzierung), auf bedauerliche 458.831 Vollidioten kommt. Es sind ja nicht nur jüngere Glatzen-Spackos, die ansonsten keine Freunde finden, sondern vor allem so welche Nachkriegskinder, die noch einen echten Nazi/HJ-Vati mit Orginalgehirnwäsche hatten. Das sind die Schlimmsten, weil die meistens voll integriert in der Gesellschaft sind und in ihren lokalen Sportvereinen, usw. ihren braunen Gehirnschiss verbreiten.

Die Tierschutzpartei mit 289.511 Stimmen und die ÖDP mit 134.849 Stimme summiere ich mal zu den “Ich-bin-mehr-Öko-als-Grün”-Parteien zusammen, was dann 424.360 Stimmen wären. Irgendwie passen diese ganzen Ökos garnicht in diese Links-Rechts-Spektrum der PR-Propaganda. Öko ist wohl eine eigene Dimension.

Die FAMILIE eröffnet mit ihren Viertel-Millionen Stimmen (251.841) den Generationenkonflikt, dem in der Hunderttausender-Kategorie gleich zwei Rentner-Parteien gegenüberstehen: Die RENTNER mit 212.062 Stimmen, die RRP mit 102.335 Stimmen (*Keine Parteienfinanzierung). Hinzu gesellt sich die Mini-Partei GRAUEN mit 57.769 Stimmen. Bei insgesamt 624.007 Leuten, ist das kein zu verachtendes Thema: Unser Staatshaushalt schreit förmlich nach der Verschärfung dieser Thematik.

229.146 Leute entschieden sich für die Piratenpartei, mit der ich selbst beim Wahl-O-Mat eine sehr hohe Überstimmung erzielte. Die Piratenpartei hat sogar mehr Stimmen erhalten als ihre ältere schwedische Schwesterpartei Piratpartiet, die in Schweden 7% erreichte und einen der 18 Abgeordneten für EU-Parlament stellen wird. In Deutschland braucht die Piratenpartei noch Unterschriften um für die Bundestagswahl zugelassen zu werden. Die Möglichkeiten des Informationszeitalters bergen ein hohe Gefahr, dass unsere nicht-wissenden etablierten Parteien uns in Richtung eines zentralistischen politischen Systems verfrachten – Quasi aus Versehen aufgrund eines zu ausgeprägten Allais-Pardoxon.

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Die Mini-Parteien
Die Mini-Parteien konnten Stimmen im Umfang großer Dörfer bis größere Kleinstädte für sich gewinnen. Jedoch soll auch deren politisches Engagement hier gewürdigt werden. Einige habe ich oben schon genannt und wiederhole die daher nicht.

Gender Mainstreaming: Die FRAUEN haben ihre Großstadt-Zulassung verloren und rutschte von 145.312 auf 86.727 ab. Vielleicht ist der Feministen und Emanzipations-Hype voll outdated? Nachdem Zenursala mit ihren Elterngeld sich voll gegen die altbackenen CDU-Parteigenossen durchsetzen, gibt es jetzt einfach den Druck für uns Alpha-Männchen das Eigenheimchaos zu managen.

Christenparteien: Ebenso haben die Bibeltreuen PBC ein paar Schäfchen verloren. Keine Sorge! “Gott” hat dafür schon seine Gründe gehabt. Und 80.794 ist noch immer ganz ordentlich. Die Partei Arbeit-Umwelt-Familie AUF hat ihren Bezug zum Christentum etwas dezenter positioniert und schaffte bei ihren Debut 37.819 Stimmen. Neben den gemäßigten Christenparteien machten die …. AHHHH … ziemlich rechten Hardcore-Fundamentalisten Christliche Mitte CM, die 39.866 Stimmen klar. Christenparteien kommen zusammen auf 158.479 Stimmen.

Direktdemokratieparteien. Volksabstimmungen forderten ziemlich viele Parteien, wie Volksabstimmung (69.612), 50Plus (68.559), Bayernpartei BP (55.851), VOLKSENTSCHEIDE (40.250), und Freie Bürger Initiative FBI (30.906). Deren Motive sind aber irgendwie undurchsichtig. Aber Hey, zusammen sind das 265.178 Stimmen.

Mysteriöse Parteien: Die Esotherik-Freaks formierten sich als die VIOLETTEN und konnten 46.298 Seelen für einen Bluberlutsch-Trip gewinnen. Die Gesundheitspartei AUFBRUCH ergatterte 31.078 Stimmen und besteht aus Ärzten die über Pharmazeutika und Kräuterkunde reden – Sowas ist mir immer ein bisschen suspekt. Das ist aber alles Kindergarten im Gegensatz zur Politiksekte BüSo, die immerhin 10.907 Leute überzeugten. Das ist auf jedenfall ein höchst eigenartiger Verein. Was sich bei deren Blättchen Neue Solidarität / Executive Intelligence Review und diversen Konferenzen für Leute die Klinke in die Hand drückten. Extrem mysteriös!

Linker-als-Linksaußen-Parteien: Wenn ihnen die LINKEN noch nicht links genug sind, gibt es Alternativen. Wie die die Deutsche Kommunistische Partei DKP mit 25.560 Stimmen und die die Partei Sozialer Gerechtigkeit PSG mit 9.663.

Europaparteien: Der Roll-Out der Yuppie-Partei Newropeans hat wohl in der BRD nicht ganz geklappt: Nur 15.042 Stimmen. Dabei hat im EU-Profiler diese Partei sogar die gleiche Extrawurst hinsichtlich der aufdringlichen Präsenz erhalten, wie die etablierten Parteien. Die Esperanto-Partei EDE konnte bei ihrem Debut bei nur 11.857 Leuten landen, welche wohl auch die einzigen waren die deren Existenz wahrgenommen haben. Was nun konkret die europäische Integration hat EDE als eine der wenigen Parteien sogar das Thema getroffen um was es bei einer Europawahl geht.

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Neben dem Wahl-O-Mat (Bundeszentrale für politische Bildung) gibt es noch den EU Profiler (Robert Schuman Centre for Advanced Studies, Kieskompas, NCCR Democracy), wo via Quiz ein bisschen Aufklärungsarbeit zu den Positionen diverser Parteien offeriert wird.

Wahl-O-Mat
- geht schnell
- Simple Auswahl: Ja, Nein, Keine Ahnung.
- Simples Balkendiagramm
- Lästige Auswahl der relevanten Parteien; Keine Gesamtübersicht
- Ziemlich viele kleine Parteien mit dabei
- Man kann seine Antworten schon tabellarisch vergleichen

EU Profiler
- Hat oft nicht die Klicks angenommen (nervig)
- Neutral? Keine Meinung? Ist das nicht dasselbe?
- Coole Spinnennetz-Diagramme
- Man kann sich auch mit Nicht-Deutschen Parteien matchen
- Nur 10 Parteien aus Deutschland!

Pfusch mit der Verfügbarkeitsheuristik
Was mir am kritischsten bei beiden Tools auffiel ist, dass versucht wird zu verhindern die großen bekannten Parteien schon simpel zu ranken. Beim Wahl-O-Mat ist mir das sehr deutlich aufgefallen, weil man sich ziemlich lange hin- und herklicken müsste, um sein persönliches Ranking zu erstellen – Das macht kein Mensch, der es nicht wirklich wissen will. Auch der Wahl-O-Mat spuckte mir eine Liste mit den üblichen Parteien aus, von denen außer 1 am Ende (nach dem Hin- und Herklick-Ranking) bei mir rausflogen. Beim EU-Profiler wird das nur zum Anschein verhindert, weil der EU-Profiler eh nur 10 Parteien aus Deutschland in sein cooles Spinnenradar malt. Das witzige ist dass auf der einen Seite 8 Mainstream-Parteien und dann 2 Nazi-Parteien zur Verfügung stehen. Im Spinnendiagramm ergibt das dann zwei Cluster. Und wehe du bist zu nah am Nazi-Cluster! Was einem Mainstream-Abweichler unweigerlich passiert bei zwei Clustern. Willst du ein Nazi sein? Und schon schwenkt der Blick in die Auswahl des Mainstream-Cluster nach den 8 Wahlalternativen. Ja ja so ein entlarvter Mainstream-Abweichler wird dann ganz schnell schweiß gebadet sich auf CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne, Linke usw festlegen.

Mein Fazit ist, dass beide, der Wahl-O-Mat und EU-Profiler, den Nutzer über dessen Anfälligkeit für die Verfügbarkeitsheuristik versuchen zu manipulieren (Will aber keine Absicht unterstellen). Es besteht keine Notwendigkeit für den Wahl-O-Mat die Ergebnisanzeige auf 8 Parteien zu begrenzen, und was beim EU-Profiler das Aggregat “Sonstiges” mit die Einschränkung auf die 10 Parteien sein soll, kann ich nicht nachvollziehen. Beide versuchen Transparenz zu schaffen, was in Täuschung resultiert.

So ich habe mich heute mit meiner Europawahlentscheidung beschäftigt und auf dem Wahl-O-Mat zur Beratung herangezogen. Nachdem 38 Fragen man mit
– stimme zu (JA),
– neutral (Keine Meinung), oder
– stimme nicht zu (NEIN)
beantwortet hat, kann man seine persönlich als wichtig empfundenen Fragen doppelt gewichten.

Danach kommt eine Auswahl wo man sich 8 Parteien aussuchen darf. Die üblichen Verdächtigen sind in einem gelben Kasten extra hervorgehoben. Aber ich wollte wissen wie es mit den anderen Parteien aussieht. Das ist langwierig, aber möglich mit folgender (manuellen) Suchregel:

0) Ermittle das Ranking für die ersten 8 Parteien
1) Gehe zurück
2) Klicke Partei auf Platz 8 weg
3) Wähle die nächste Partei als Ersatz aus
4) Spuck das Ergebnis raus
5) Hat die in 3) gewählte Partei einen höheren Wert als die in 2) gelöschte?
WENN (Nein) { 6) Verwerfe diese Iteration }
7) Gehe zu 1)

Danach bekommt man das Ranking mit den Parteien zu denen man die höchste Zustimmung haben soll. Mein Ergebnis sieht wie folgt aus:

Also bis auf die FDP (Platz 4), habe ich noch nichts von den anderen Dingern gehört. Komisch keine CDU, SPD, Grüne, oder sonst wer? Die waren ziemlich weit abgeschlagen in dem Quiz. Da wollte deren Meinung einfach nicht zu meiner passen. Also, mal gucken was die Konkurrenz so bietet.

Platz 1 PIRATEN Piratenpartei Deutschland
Ist eine gute Sache! Siehe auch piratenpartei.de

Ich habe noch die bundesrepublikanische Herrausforderung für unsere Freiheit angehängt und möchte noch mal auf die Petition: Internet – Keine Indizierung und Sperrung von Internetseiten. Es sollte jedem klar sein, dass das Internet keine nationalen Grenzen kennt, auch nicht für das BKA.

Platz 2 PBC Partei Bibeltreuer Christen
“Ohh Gott” (Kleiner Scherz), ich habe doch mit “stimmen nicht zu” bei den ganzen Christanisierungs-Quatsch angekreuzt! Also “Gottesbezug” in der EU-Verfassung? Bei so einem Fundamentalisten-Scheiß bin ich nicht mit dabei!!! Für so eine Diskrimierung anderer Religionen oder Leute die an Nichts glauben (wie mich) habe ich Null Toleranz! Aber anscheinend gab es bei den restlichen sachbezogenen Fragen hohe Übereinstimmungen.

Platz 3 PSGPartei für Soziale Gleichheit
Da steht irgendetwas von “Deutsche Sektion des Internationalen Komitees der Vierten Internationale (IKVI)”. Ist wohl ein ziemlich linker Haufen. Die Kritiken sind garnicht abwegig, aber ich kann wohl nicht die Vision und Oberziele der PSG teilen.

Platz 4 FDP Freie Demokratische Partei
Da die FDP als Mainstream-Partei eh hoher medialer Aufmerksamkeit geschenkt wird, gibt es hier kein Video. Ist aber schon witzig als Platz 2 stock konservativ, auf Platz 3 super sozialistisch, und nun auf Platz 4 liberal eingeordnet zu werden. Da decke ich ja dieses medial beschworene Links-Rechts-Spektrum mit ab.

Platz 5 Volksabstimmung Ab jetzt…Bündnis für Deutschland, für Demokratie durch Volksabstimmung
Ich finde es gut und mutig von der Helmut Fleck One-man-Show sich so ins Zeug für die Volksabstimmung zu legen. Nun ja, aber das was Herr Fleck jetzt selbst sich so vorstellt würde ich nicht ganz zustimmen. Daneben gibt es noch Für Volksentscheide die ich auch erst sehr spät aus den Top 8 rauskickte.

Platz 6 Die Tierschutzpartei Die Tierschutzpartei
Gut, meine Meinung zu “Vorzeigeunternehmen” wie Monsanto unserer tollen EU-Agrarpolitik wird wohl in die Richtung der Tierschutzpartei gehen. Nicht nur dass ich als Agnostiker mit den Bibeltreuen in Verbindung gebracht werden, Nein der Wahl-o-Mat stellt mich als vermeidlich tierlieber Mensch dar. Meine Meinung: Wir fressen zu viel Fleisch, und Fleisch muss happy sein, damit es besser schmeckt.

Platz 7 FAMILIE Familienpartei Deutschland
Ist eigentlich ein Armutszeugnis für die BRD, dass es extra eine Partei geben muss, die sich für Familien einsetzt. Und diese Partei gibt anscheinend schon seit fast 30 Jahren! Da sollte man sich mal überlegen, ob Generational Accounting etwas nachhaltiger ist.

Platz 8 EDE Europa Demokratie Esperanto
Hat wohl etwas mit dieser Sprache zu tun. Mehr Kommunikation zwischen den europäischen Völkern will EDE fördern, auch wenn man kein Esperanto sprchen kann.
Mensch war ich baff: Reinhard Selten!!! Unser einziger Nobelpreisträger für Wirtschaft spricht die Sprache Esperanto! Ich dachte immer der hält sich aus den politischen Alltags-Kuddelmuddel raus. Das hat Gewicht! Kein Wunder als führender Spieltheoretiker, weiß Selten auch wie Frieden im historisch kriegerischen Pulverfass Europa zu einem Gleichgewicht konvergiert. Endlich mal ein praktischer Ansatz.

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