Der Polizei-Boss Wendt hat im Handelsblatt Artikel “DFL kassiert Millionen, Polizei Prügel” ein paar markige Sprüche abgelassen:
“Die wirtschaftlichen Interessen müssen in den Hintergrund treten. Im Moment ist es so: Die DFL kassiert Mill. und die Polizei die Prügel”
“Klar, die Lebensgefahr für den DFB-Präsidenten und seinen Sicherheitschef ist überschaubar. Der Herr Zwanziger und der Herr Spahn können sich höchstens an den Schnittchen im VIP-Raum verschlucken.”
Wendt forderte dass die Polizei Einfluss auf die Anstosszeiten haben muss, also in die Spielplanung der Bundesliga eingreifen darf. Dies ist irgendwie verständlich, weil die Polizei ihre Proügelpolizisten, pardon die Bereitschaftspolizei, irgendwie über alle Spielstätten in der BRD verteilen muss, je nach dem was anliegt.
Wendt legte nach:
Wendt hatte in der vergangenen Woche erklärt, dass sich jeder Fan, der derzeit ins Stadion gehe, in “Lebensgefahr” begeben würde.
Aber der DFB sieht das natürlich ganz anders.
Zwanziger bezeichnete die Aussage als “unverantwortlich” und eine “polemische und populistische Äußerung”.
“Was der Mann sagt, ist absolut unverantwortlich, er hat sich disqualifiziert.” (Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte)
“Ich vermute, dass Herr Wendt noch nie im Fußballstadion war.” (DFB-Sicherheitschef Spahn)
Lieber Herr Zwanziger, Spahn und Herr Gabriel, es gibt “Risiko”-Spiele, da halte ich mich lieber an Herrn Wendt… Ich sage nur ITALIEN. Wenn die DFBler lediglich gut im Ignorieren sind, dann müssen die sich nicht wundern, wenn irgendwann die Profi-Vereine rumjammern, dass sie das eine oder andere Spiel vor leeren Rängen spielen müssen.
Hier die “schönsten” Videos vom letzten Nordderby Hansa Rostock vs. St.Pauli …
Ach nochwas. Es gibt ein Unterschied zwischen Choreos (z.B. unter Einsatz von Leuchtfeuerwerk) und ganz simplerer Prügelei.